Zurück in das normale Leben...

Damit wir in Ahaus bald auch wieder (erlaubt) zusammen essen und feiern können, sind gemeinsame Anstrengungen nötig: Um die Marke von 50 Neuerkrankungen pro 100.000 Bürgern im 7-Tage-Durchschnitt dauerhaft zu unterschreiten, müssen Kontakte vermindert werden und geschützt oder nachweislich ohne Ansteckungsgefahr erfolgen.

Morgens messen, abends essen!

Jeder, der durch einen COVID-19-Antigentest negativ getestet wurde, ist für die Dauer des Tages nicht ansteckend für COVID-19 (Corona; aktuelles wissenschaftliches Verständnis). Wenn es einem Restaurant oder einer Kneipe erlaubt wäre, die "Corona-negativ"-Getesteten bewirten zu dürfen, könnte ein wenig soziales Leben in die Öffentlichkeit der Stadt zurückkehren. Auch der Friseur-Besuch, das Trainieren im Fitness-Studio oder viele der Dinge, die aktuell verboten sind, könnten unter strengen Bedingungen zeitweilig wieder durchgeführt werden. Wie unten dargestellt, ist die Bedingung hierfür, dass weniger als 5 pro 10.000 Ahauser im Wochenschnitt neu erkranken (Ziel weniger als 20 Neuerkrankte pro Woche (hier aus der Differenz der Infizierten Gesamt (orange) des aktuellen Tages - dem Vortag). Wir machen uns für sinnvolle Maßnahmen, die Kraft und Gemeinschaft geben sowie die regionale Wirtschaft schützen, stark. Helfen Sie mit, in dem Sie die Maßnahmen vollständig und auch im Berufsleben konsequent umsetzen.

 

Morgen Test, abends Fest!

Erfolge sollte man feiern dürfen. Wir wollen erreichen, dass nach Unterschreiten der kritischen Marke der 7-Tage-Inzidenz von 5 Neuerkrankungen pro 10.000 (50/100.000) in Ahaus Lockerungen möglich werden. Das bedeutet, dass bei knapp 40.000 Einwohnern im gesamten Stadtgebiet nicht mehr als 20 Ahauser pro Woche neu erkranken dürfen. Um dies zu erreichen, müssen wir alle Corona-Erkrankten finden, diese müssen sich an die Quarantäne-Regeln halten und alle Kontakte der Erkrankten müssen konsequent nachverfolgt werden. Die nachweislich nicht Corona-Erkrankten dürfen sich im Gegenzug frei bewegen. Der Nachweis einer fehlenden Ansteckungsgefahr gelingt über den negativen COVID-19-Antigentest.

Die gewünschten Erledigungen (Einkauf, Friseurbesuch, Sport im Verein/ Fitness-Studio, Treffen mit Freunden/ Familie u.v.a.) könnten mit ärztlicher Bestätigung, dass eine Ansteckung für COVID-19 nicht vorliegt (ermittelt durch einen negativen COVID-19-Schnelltest) durchgeführt werden. Als Nachweis haben wir den COVID-19-Pass und die "Münster Care-App" für Sie entwickelt. Alle Vorbereitungen sind getroffen, dass sogar ein Fest nach dem morgendlichen Test möglich wird:

Für Unternehmen, die mit den Mitarbeiten die Weihnachtsfeier nachholen möchten, ist die COVID-19-Antigen-Schnelltestung somit eine Möglichkeit, die Mitarbeiter für ihren Einsatz zu belohnen. Unter den Bedingungen, dass die Zusammenkünfte erlaubt sind, bieten ausgewählte Restaurants das "Test-Fest-Paket" der "Nicht warten - starten! - Aktion". Sobald die Erlaubnis vorliegt, werden Sie hier die teilnehmenden Partner finden.

 

Nur der Wenig-Weise geht noch auf Reise!  

Heimarbeitsplatz, Videokonferenz und freiwilliges Dienstreiseverbot im größtmöglichen Umfang für die einen, FFP2-Masken bei gemeinsamen Fahrten und regelmäßige Schnelltests (ein- bis zweimal wöchentlich) für die anderen, so schützt der Unternehmer heute seine Leute. Im Unternehmen das Ansteckungsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren, ist die Bürgerpflicht. Über die "Nicht warten - starten! - Aktion" können Sie FFP2-Masken für Ihre Mitarbeiter erhalten und Schnelltests in den teilnehmenden Praxen oder vor Ort durchführen lassen: Nicht warten - Starten!.

 

Wann können Lockerungen erwartet werden?

Die Coronaschutzverordnung vom 16. Oktober definierte Schutzmaßnahmen in Abhängigkeit von der Anzahl der Neuinfektionen.

Wenn die 7-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt

a) den Wert von 35 übersteigt, besteht die „Gefährdungsstufe 1“:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest.
  • Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen anordnen.

b) den Wert von 50 übersteigt, besteht die „Gefährdungsstufe 2“:

  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen.
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

 

Achtung: Aufgrund der Bedrohung durch die besonders ansteckenden Virusmutationen gelten seit dem 06.01.2021 besonders strikte Maßnahmen unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz für ganz Deutschland.

 

Lockerungen können daher nur für diejenigen Bürger erwartet werden, die ein geringes Infektionsrisiko für andere darstellen. Ein niedriges Infektionsrisiko gilt gemäß RKI:

A. wenn kein "enger Kontakt" besteht: Enger Kontakt ist definiert als <1,5 m Abstand (Nahfeld) für länger als 15 Minuten ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Quellfall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz/ -Bedeckung).

B. wenn kein Kontakt unabhängig vom Abstand mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole im Raum > 30 Minuten besteht.

C. wenn bewiesen wäre, dass eine COVID-19-Impfung eine Ansteckung anderer Personen ausschließt. Dies ist gemäß Information des Gesundheitsamts des Kreises Borken nicht gegeben, so dass auch COVID-19-Geimpfte in Quarantäne müssen, wenn Sie unter die Kriterien der Kategorie A & B fallen.

D. wenn ein negatives Ergebnis im COVID-19-Antigen-Schnelltest vorliegt. Zwar kann auch eine Person, die im COVID-19-Antigen-Schnelltest negativ getestet wurde, infiziert und später ansteckend sein, doch gilt ein nach Einschätzung anerkannter Wissenschaftler ein negativer Schnelltest als Schutz vor Ansteckung für etwas 24 Stunden (mindestens den gleichen Tag).  

 

Fazit: Nur ein negatives COVID-19-Antigen-Schnelltest-Ergebnis ermöglicht zeitweilig eine Lockerung von den Restriktionen und erlaubt, sich ohne Quarantänerisiko (bei Bewertung des Einzelfalls durch das Gesundheitsamt) für maximal einen Tag ungeschützt gemeinsam in einem Raum aufzuhalten.